Hauspost 01 / 2021

Hauspost 01 2021

 

Liebe Wein- Freundinnen und -Freunde

Was tun in Zeiten der Lockdowns? „Essen und Trinken“, die Antwort, die von Weinhändlern wohl erwartet wird, hilft uns tatsächlich auch in Zeiten, da wir unsere Gastronomie nicht beliefern können. Da haben wir natürlich viel zu verlieren – doch auf keinen Fall unsere Zuversicht! Die behalten wir, weil wir Ihre Unterstützung spüren, weil wir das Privileg haben, arbeiten zu dürfen. Und weil wir grundsätzlich versuchen, unsere Kraft aus den vielen positiven Dingen zu schöpfen, die es ja trotz Pandemie gibt, auch jenseits von „Essen und Trinken“!

Wir wünschen, dass Ihnen das ebenso gelingt und freuen uns, wenn Ihnen unser aktuelles Angebot wieder gefällt, wenn wir Sie positiv stimmen und bei uns begrüßen und beraten dürfen.

Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre und viel Freude mit unseren Weinen!
Ihr Team von Wein-Bauer
 

NEU: LOKAL-PORTRAITS

In dieser neuen Reihe stellen wir gastronomische Betriebe in und um Tübingen vor: kurz und bündig,
wofür sie stehen, ihre Originalität und aktuell Neues. Dieses Projekt ist schon lange eine Herzensangelegenheit, und gerade jetzt, denken wir, ist die beste Zeit, unsere gute Gastronomie wieder in den Fokus zu rücken …

PORTRAIT: CAFÉ-BAR CENTRALE

Wir beginnen mit dem Centrale in Tübingen, gleich unterhalb vom Amtsgericht in der Doblerstraße 10. „Vom Geheimtipp zum Insidertipp“: Aktuell kommt die mediterrane Centrale-Küche zu Ihnen nach Hause oder ins Büro. Neben ausgewogenem Mittagstisch-Angebot mit Vorspeise & Hauptgang in Varianten gibt es immer auch Top-Pizza und Nudelgerichte, Salate, Vorspeisen, Fisch-, Fleisch- oder vegetarische Gerichte; Getränke können mitbestellt werden.
Und nach dem Lockdown sollten Sie unbedingt das mittlerweile legendäre „Centrale-Erlebnis“ genießen:
Interessante Leute, jung/älter spielt hier keine Rolle, die Atmosphäre ist quicklebendig, stimmig. Im Sommer mit lauschiger Terrasse. Wir freuen uns drauf!

centrale-tuebingen.de. Liefer-/Abholservice von Mo bis Fr, 11.30 - 14 Uhr & 17 - 21 Uhr sowie Sa, 17 - 21 Uhr (caffe.bar.centrale@gmail.com / Tel. 07071-22227)

REDUZIERTE "FUNDSTÜCKE"

Damit unsere Programmgestaltung Platz für Neues erhält, listen wir wieder klasse Weine aus und geben sie zu stark herabgesetzten Preisen an Sie weiter: Das können Jahrgangsreste sein oder Programmänderungen – es geht quer durchs Sortiment, von Deutschland über Italien, Frankreich, Spanien, Österreich …
Werfen Sie einen Blick auf unseren Sonderaufbau und auf www.wein-bauer.de, bestimmt ist auch diesmal wieder Passendes für Sie dabei!

BARTISTA; Pasta/Pesto

„Das Leben ist eine Kombination aus Magie und Pasta!“
(Federico Fellini). So bewirbt Gaetano Randone, Tübinger Gastronom mit Leib und Seele vom Bartista in der Kirchgasse, seinen neuesten Geniestreich: Von ihm selbst handgemachte Pasta (mit kurzer Kochzeit) plus Pesto. Wir haben beides ausprobiert, steht im Nu auf dem Esstisch, ist komplett lecker!
Diese tolle Initiative von einem lokalen Partner unterstützen wir auf jeden Fall! Ab sofort auch in unserem Feinkost-Sortiment. Unbedingt probieren …

 

UNSERE WEIN-EMPFEHLUNGEN: Weiß

1 ABRUZZEN: Frisch von der Adriaküste

Orso Bianco Pecorino Abruzzo DOC, 2019 Fosso Corno, Roseto degli Abruzzi (Italien)

Gekeltert aus der heimischen Rebsorte Pecorino. Typisch hier ist eine mineralische, vollfruchtige Frische, getragen von milder Säure. Schon die leuchtend strohgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen gibt die Tonart an: duftet nach frischen Birnen, gelben Äpfeln und Pfirsich. Dieser kräftig-aromatische Eindruck setzt sich am Gaumen fort: mit feiner Säure, Eleganz und Ausgewogenheit, ergänzt durch einen schönen weichen Abgang. Toller Wein, mitten aus der berühmten Montepulciano d’Abruzzo-Region.

Ehmoser Grüner Veltliner


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NAHE: Charakter-Riesling

Riesling vom Grünschiefer trocken, 2019 Weingut Udo Weber, Monzingen

Sehr schöner Riesling aus Webers „Erdreich“-Serie. Das sind Rebsortenweine, die durch ihre Böden stark geprägt sind. An Nahe-Rieslingen schätzt man Profil und Charakter; Grünschiefer schleift den Wein mit überraschendem Schieferaroma noch weiter an: Im Glas ein leuchtendes Gelb mit grünen Reflexen, in der Nase ein frischer Duft von weißen Pfirsichen und Mirabellen, am Gaumen saftig und geradlinig mit gut eingebundener Säure – und dann der Schieferton mit filigraner, leichter, zarter Salzigkeit im Abgang!

Riesling Grünschiefer Weingut Weber


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WEINVIERTEL:  Ausgezeichnete Cuvée

WIEN 1 Weißweincuvée trocken, 2020 Weingut R&A Pfaffl, Stetten (Österreich)

Der typische Wiener „Gemischte Satz“ ist Vorbild für diese Cuvée. Zwar sind die Weingärten heute nicht mehr gemischt, sondern reinsortig ausgepflanzt, damit der Lesezeitpunkt den Bedürfnissen der Sorten angepasst werden kann, doch hier passten Reife und Witterung ideal, um die Vorteile mehrerer Sorten in einem Wein zu vereinen: 60% Riesling, 20% Grüner Veltliner, 20% Pinot Blanc.
Echt wienerisch fruchtig und erfrischend durch die duftige Frucht des Rieslings, die Fülle des Pinot Blancs und die Würze des Veltliners.
Pfaffl, höchstdekorierter Winzer im Weinviertel ist auch hier top! Klasse Preis-Leistung.

Wien 2 Pfaffl

4 FRANKEN: Freigiebig charmant

SCHEUREBE VDP-Gutswein, 2020 Juliusspital, Würzburg

Im Weinberg gilt die Scheurebe als wenig anspruchsvoll. Was sie allerdings braucht, um zu einem richtig guten Wein wie diesem zu werden sind sehr gute Lagen und vollreife Trauben. Das Spital presst sie sanft, lässt den Jungwein lange auf seiner Feinhefe ruhen. Ihre Scheurebe ist elegant, mit verspielter Aromenvielfalt von grünem Apfel bis Pfirsich, mit feiner Exotik (Ananas, Maracuja), einem Hauch Stachelbeere und etwas Limette. Komplex und ausladend, frisch, saftig und mit lebendiger Säure. Und der geringe Alkoholgehalt ist ideal für (fast) alle Gelegenheiten.

Juliusspital Scheurebe

5 WÜRTTEMBERG: Zart und verspielt

Muskateller Qualitätswein, 2019 Weingut Dr. Baumann, Obersulm

Auch dies ist ein sehr charmanter Wein aus einer hierzulande leider wenig kultivierten Rebsorte. Schade, eigentlich. In Frankreich und in Italien sieht man das anders, jedenfalls bei der weißen, hochkomplexen Variante dieser Rebsorte und Weinen wie Elsässer Muscat, Moscadello di Montalcino u.v.m.
Duftet hauchzart nach Rosen, ist verführerisch viril, frisch, hat ein tolles Spiel von Süße und feinfruchtiger Säure mit kräftigem, aber feinem Muskatbukett. Schonend im Weinberg gearbeitet, spätreif gelesen.

 Dr Baumann Muskateller

6 SÜDAFRIKA: Intensiver Bio-Sauvignon

Sauvignon Blanc, 2019 Villiera Wines, Stellenbosch

Im Edelstahl ausgebaut. Vollmundig und trocken, Sauvignon-typische Aromen von Stachelbeeren, gekonnt gepaart mit tropischen Fruchtnoten. Nuancierte, lebendige Säure und langer, intensiver Nachhall! Das Familienweingut, gegründet 1983, ist heute eines der größten privaten Estates des Landes und eines der vielseitigsten am Kap. Jeff Grier wurde mehrfach als Winzer des Jahres ausgezeichnet.
Villiera setzt großen Wert auf zertifiziert biologischen Anbau, sowie streng nachhaltige Bewirtschaftung der Felder. So wurden seit 10 Jahren keine Pestizide mehr verwendet. Über 1000 freilaufende Enten schützen die Pflanzen seitdem vor Schädlingen …

Villiera Sauvignon Blanc

7 WÜRTTEMBERG: Tausend Facetten

Winterbach Weißburgunder VDP-Ortswein trocken, 2019. Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach/Remstal

Von Ellwanger haben wir ein Riesenprogramm, er begleitet uns seit ewig, und für uns ist er einer der Favoriten aus Württemberg, aus dem mit tollen Winzern ohnehin gesegneten Remstal (s. Beurer, Gold …). Trauben von besten Lagen, stark ertragsreduziert geerntet und schonend verarbeitet. Voll präsenter Wein, lebhafter Duft, der überallhin ausszuströmen scheint, vor allem die reifen Birnen, Quitten und Mandeln. Am Gaumen gute Extrakte mit filigraner mineralischer Säure und dadurch angenehm frisch.

Ellwanger Weissburgunder Gutswein

8 Burgund: Großer "Petit-Chablis"! Bio

Petit Chablis Hautérivien, 2018 Domaine Pommier, Poinchy/Chablis (Frankreich)

Diese Chardonnay-Trauben aus der Appellation d’Origine Contrôlée Petit Chablis stammen von 25 Jahre alten Rebstöcken auf Lehm und Kalkstein. Ein großartiger Wein mit anregendem Duft reifer weißer Früchte und mit einer Terroir-typischen Fülle am Gaumen, die reich und weich zu gleichen Teilen ist. Pommier ist ein bio-zertifizierter Familienbetrieb und zählt zu den besten in dieser prominenten Appellation. Spontane alkoholische, mit anschließend malolaktischer Gärung und 6 Monate Reife auf der Feinhefe. Optimale Trinkreife entsteht nach drei bis fünf Jahren nach der Lese – also jetzt: Unbedingt probieren!

Pommier Petit Chablis

 

UNSERE WEIN-EMPFEHLUNGEN: Rot

1 KASTILIEN-LA MANCHA: Die Avantgarde

Castillo de Almansa DO Reserva, 2016 Bodegas Piqueras, Almansa (Spanien)

Aus 50% Monastrell, 30% Garnacha sowie 20% Tempranillo, 12 Monate im Barrique gereift. Klingt typisch spanisch, doch diese Bodega, 1915 gegründet, setzte neue Maßstäbe als Vorreiter für qualitätsbetonte, leichtere, elegante Rotweine in Spanien; ein Musterbetrieb, der schnell über die Grenzen hinaus bekannt wurde. Der Wein stammt aus dem Hinterland von Alicante, in knapp 900 Metern Höhe am Rand der zentralspanischen Hochebene gelegen. Konzentrierte Frucht und elegantes Bukett, vollmundig und seidig am Gaumen mit langem Abgang.

Castillo Almansa

2 TOSKANA: Der große kleine Bruder!

Brunito Vino Rosso Toscana IGT, 2018 Cantina di Montalcino, Montalcino (Italien)

Beeindruckender Rotwein aus der toskanischen Traumpaarung Sangiovese & Merlot. Im Bukett reife rote Beeren mit einem Hauch Schokolade. Am Gaumen edle Fruchtnoten, kompakt, doch nicht überladen, daher schön zu trinken. Trocken ausgebaut. Die Cantina di Montalcino ist seit rund 45 Jahren im Brunello-Anbaugebiet bis heute die einzige Genossenschaft und eines der großen Brunello-Weingüter. Auch ihr „Brunito“, sozusagen der kleinere Bruder ihrer Brunellos, gewinnt alle Auszeichnungen von Bronze bis Gold. Zu Recht. Und bei diesem Preis …!

Brunito Cantina Montalcino

3 WÜRTTEMBERG: Was für ein Wein!

Lemberger VDP-Gutswein trocken, 2018 Weingut Dautel, Bönnigheim

„Naturnahes Arbeiten mit Respekt vor der Lage und der Rebsorte und dem Ziel, möglichst elegante und balancierte Weine zu erzeugen, zeichnen Christian Dautels Philosophie aus.“ Wenn Gault&Millau 2021 ganz zutreffend, doch prosaisch und knapp die Arbeit der Dautels beschreibt, darf man dabei nicht vergessen, dass sie, wie alle Fachorgane, kaum einen Württemberger Winzer über so viele Jahre interessiert verfolgen – und hymnisch besprechen. Selbst dieser Gutswein, Dautels „Alltagsbegleiter mit Trinkspaß“ duftet kraftvoll (Sauerkirsche, Cassis, Bitterschokolade, Pfeffer und Zimtrinde). Am Gaumen ist er saftig und voll, schön würzig und mit langer Frucht. Das ist ein Lemberger, nicht zu vergessen …!

Dautel Lemberger Gutswein

4 WÜRTTEMBERG: Tiefgehende Cuvée

Bentz Rotwein, VDP-Gutswein trocken, 2018 Weingut Aldinger, Fellbach

Rotweincuvée aus Cabernet, Zweigelt, Lemberger und etwas Spätburgunder. Sehr fruchtige Aromen, die an Holunder-, Brombeeren und an Kirschen erinnern. Die reichen, überbordenden Duft- und Geschmacksnoten werden, durch den Ausbau in gebrauchten Barriquefässern, von weichen Gerbstoffen und milder Säure gehalten. Drei bis vier Jahre lagerfähig. Bentz der Aldinger legte 1492 den Grundstock für das heutige, älteste Weingut Fellbachs. „Bentz“ erinnert mit tollen Basisweinen in Weiß, Rosé und Rot an ihn.

Aldinger Bentz Rotwein

5 BADEN: Ein Kaiserstuhl-Höhepunkt

Burkheimer Spätburgunder, VDP-Ortswein trocken, 2017. Weingut Bercher, Burkheim 

Bercher, das sind 300 Jahre Weinbautradition im Kaiserstuhl, wo ein Viertel des badischen Weins wächst und vor allem die ortstypischen Burgundersorten. Hier bieten die kalk- und mineralstoffhaltigen Lössböden ideale Vegetationsvoraussetzungen für Burgundersorten; die Berchers bauen ihre großartigen Weine auf 22 Hektar in den besten Lagen an.
Typisch rubinrote Spätburgunderfarbe mit intensivem Duft und Geschmack nach Sauerkirsche, Johannisbeere und Pflaume, dazu Röstaromen. Im großen Holzfass ausgebaut mit milder Tannintextur.

Bercher Burkheimer Spätburgunder Ortswein

6 VENETO: Wuchtiger Veneto-Genuss

Valpolicella Superiore Ripasso DOC, 2018 Corte Figaretto, Verona (Italien)

Auf ihrem nur acht Hektar kleinen Weinberg baut Familie Bustagi eindrucksvolle Rotweine an, allen voran ihre Amarone und diesen Valpolicella, den sie im „Ripasso-Verfahren“ zu einer Köstlichkeit veredelt: Das selektionierte Traubengut wird nach dem Ausbau zum Jungwein erneut vergoren, indem er einige Zeit auf dem frischen Trester der getrockneten Trauben für einen Amarone lagert und dann 18 Monate in Holzfässern reift. So entsteht ein Rotwein mit intensiver Frucht, weicher und vielschichtiger am Gaumen als ein herkömmlicher Valpolicella. Ein großartiger Wein voller Glut, samtiger Fülle und kräftiger Würze!

Figaretto Valpolicella Ripasso

 

7 BORDEAUX: Genau jetzt ausgereift!

Saint-Emilion Grand Cru, 2015 Château des Bardes, Saint-Emilion (Frankreich)

Cru-Classé-Qualität, die das Tor zur Welt der großen Bordeauxweine schon sehr weit öffnet! Die Trauben stammen zu 70% aus Merlot und zu 30% aus Cabernet Sauvignon von bestem Terroir. Ein tief purpurroter Wein, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Mit kräftigem Bukett roter Pflaumen und Schokotönungen. Am Gaumen weich und anschmiegsam.
Xavier und Marc Milhade bewirtschaften ihr Weingut schon in der dritten und vierten Generation. Auf Unkrautbekämpfungsmittel wird verzichtet, stattdessen wird voll auf Biodiversität und Nachhaltigkeit gesetzt.

Chateau des Bardes | Foradori Teroldego

8 TRENTINO: Ursprünglich, kraftvoll, bio

Teroldego Rotaliano DOC, 2018 Azienda Foradori, Mezzolombardo (Italien)

Elisabetta Foradori ist eine Legende, nicht zuletzt wegen ihrer beharrlichen Pionierarbeit, der fast vergessenen autochthonen Rebsorte Teroldego wieder zu internationalem Ansehen zu verhelfen, die fast nur hier, in der Piana Rotaliano kultiviert wird: Ein Wein mit Kraft und Tiefe, körperreich, saftig und rund. Er duftet und schmeckt nach dunklen Früchten, wobei ein dezentes Veilchenaroma den Gesamteindruck abrundet. Am Gaumen ein weicher Wein mit frischer Frucht, feinkörniger Tannin-Struktur und einem schönen Zacken Säure. Ohne Foradori wären wir um Weine von solch ursprünglicher Kraft ärmer.

UNSER HAUSPOST-REZEPT

Von unserer Lieblings-Sommelière, die Sie bei uns schon öfter erleben konnten und die richtig gut kocht:
Pikante Fischsuppe. Aus „Food, Love & Wine: Die besten Rezepte zum Wein“ von Natalie Lumpp & Kerstin Getto, Hölker Verlag, € 24,95 (leider ausverkauft – einige Exemplare noch bei uns erhältlich).

Zutaten: (für 4 Personen)

500g Fischfilet (Lachs + Rotbarsch), 1 Schalotte, 125g Champignons, 1 gelbe Paprika, 1 Tomate, 1 Bund Petersilie, 2 EL Olivenöl, 50 ml Weißwein, 150 ml Sahne, 600 ml Fischfond, Salz, schwarzer Pfeffer, Saft einer Zitrone

Zubereitung:

Die Fischfilets abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Champignons putzen und halbieren. Paprika und Tomate mit dem Spargelschäler schälen, die Tomate vom Stielansatz und die Paprika von Samen und Scheidewänden befreien, beide in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie abbrausen, trocken tupfen und grob hacken.
In einem ausreichend großen Topf das Olivenöl erhitzen und Schalotte, Champignons und Paprika darin dünsten. Dann Wein, Sahne und Fischfond zugeben und aufkochen.
Die Fischstücke leicht salzen, in die Suppe geben und zehn Minuten bei niedriger Hitze garen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Auf die Teller verteilen, mit Tomatenwürfeln und Petersilie bestreuen und sofort servieren.


Der Wein:
„Diamant“ Côtes de Provence Rosé AOP, von Château de Beaumel: mit satter Frucht, die lange am Gaumen bleibt, mit passend zart-würzigem Finale.