Hauspost 05/2020

Hauspost 04 2020

 

Liebe Wein- Freundinnen und -Freunde

Wir freuen uns, dass Ihre Neugier auf gute Weine nicht nachlässt. Dadurch sind über viele Jahre wertvolle Kontakte gewachsen, bei denen es naturgemäß um Weine geht – doch nicht nur darum. Und das trägt uns auch durch diese Wochen, die für uns alle und noch immer „andere Zeiten“ sind.
Um uns für Ihr Interesse zu bedanken, werden wir künftig 16 Weine (statt bisher 8) ständig für Sie geöffnet halten. Damit Sie sich in unser Sortiment nach und nach noch gründlicher einleben können. Schon in dieser Hauspost beginnen wir mit 16 spannenden Weinen aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und aus Spanien: ab jetzt offen als unsere „Hauspost-Empfehlungen“ bei uns zum Probieren!

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und jetzt viel Freude mit unseren Weinen!
Ihr Team von Wein-Bauer

 

CORONA-INFOS

Weinproben an der Theke sind nach wie vor möglich, natürlich unter Einhaltung aller Hygiene-Regeln. Ihre Maske dürfen Sie für die Probe abnehmen, die Abstände werden gewahrt sowie die obligatorischen Daten zur Corona-Nachverfolgung von uns erfasst und vertrauenvoll verwahrt. Unsere ersten Erfahrungen mit dieser Probensituation fielen übrigens sehr zufriedenstellend aus. Wir freuen uns auf Sie!


VERANSTALTUNGEN

Die große Hausmesse im November ist einer der Höhepunkte unseres Wein-Jahres.
Eigentlich ist das jetzt für uns die Zeit der großen Vorfreude und der vielen Fragen: Wer wird kommen? Welche Weine stellen wir zur Probe an? Ist der Vorrat ausreichend? In diesem Jahr beschäftigt uns jedoch eine weitere Frage: die „Wie-Frage“ …
Denn das Format „Weinmesse“ steht und fällt mit seiner lebendigen Nähe, dem zwischenmenschlichen Austausch … Im Rahmen jener Hygiene-Einschränkungen, die uns weiterhin begleiten, wird die wie bisher gewohnte Veranstaltung nicht stattfinden können. Jetzt stecken wir mitten in der Planung für einen interessanten Ersatz und bitten um noch ein wenig
Geduld bis zur nächsten Hauspost – und unserer Antwort auf die „Wie-Frage“ … 

 

NEU IM SORTIMENT

Blaye: Côtes de Bordeaux liegen am rechten Ufer der Gironde. Auf dieser Seite des Flusstrichters ist es die nördlichste Appellation, nur durch den Fluss von Saint-Julien getrennt, mitten im Herzen des Médoc. Doch liegt diese Region sprichwörtlich so sehr im Schatten der großen Schwester Médoc, dass ihre Weine kaum ins Exportgeschäft aufgenommen werden – der größte Teil wird in Frankreich getrunken.
Mit dem 2015er Blaye Rouge von Château Morisset haben wir ein schönes Beispiel gefunden, um Ihnen diese Region vorzustellen – und damit einen herrlichen Einstiegswein in die Welt der Bordeaux‘!

   

UNSERE WEIN-EMPFEHLUNGEN: Weiß

1 VENETO: Frisch & fruchtig

Mimi Benaco Bresciano Bianco IGT, 2019 Azienda Citari, Desenzano del Garda (Italien)

Gekeltert aus Trebbiano di Lugana, auch Turbiana gennant, sowie aus Chardonnay und Incrocio Manzoni, die Luigi Manzoni aus Riesling und Pinot Bianco züchtete. Der Wein wird in Edelstahltanks mit Feinhefe-Lager ausgebaut; so entsteht ein frischer, strohgelber, ganz fruchtiger Wein – typisch für Weine vom Südufer des Gardasees, wo Citari einige der begehrtesten Südhanglagen bewirtschaftet.

Mimi Azienda Citari

2 WÜRTTEMBERG: Remstal-Spezialiät

Riesling Gutswein trocken, 2019 (Bio) Weingut Knauß, Weinstadt/Remstal

Die Weine von Andi Knauß haben wir erst seit Beginn des Jahres im Programm. Die klassischen Guts-, Orts- oder Lagenweinen – alle haben uns gleichermaßen überzeugt, denn alle sind authentisch, markant und ausdrucksstark im Geschmacksbild.
Ein Einstieg in die Knauß’sche Weinwelt ist dieser dichte und kompakte Riesling, der sehr viel Trinkvergnügen bereitet. Mit kräftigem Zitronengelb und grünen Reflexen im Glas, dezent fruchtigen Aromen von Pfirsich, mit Druck am Gaumen und präziser Säure.

Brueder Eser Chardonny & Alexander Laible Riesling ***

3 PFALZ:  Schönster Pfälzer Sauvignon

Maikammer Sauvignon Blanc trocken, 2019 Weingut Faubel, Maikammer

Gerd Faubels Weingut ist schon länger bei uns (sehr erfolgreich!) im Programm und wird ständig erweitert. Erst letztes Jahr kam unter anderem dieser herrliche Sauvignon Blanc aus der Lage Maikammer dazu. Ein Sauvignon, wie man ihn selten besser in Sancerre oder Pouilly-Fumé bekommt. Reif an Stachelbeeraromen, lebhaft aromatisch am Gaumen. Berühmtes Familienweingut, das nur naturnah und von Hand arbeitet. Tiefgründige Böden und sonnenverwöhnte Lagen wie Maikammer, Gimmeldingen und auf der Haardt sind Grundlage für Spitzenweine.
Eine der besten Adressen in der schönen Pfalz!

4 SÜDTIROL: Perfekt ausgewogen

Chardonnay Alto Adige DOC, 2019 Alois Lageder, Margreid (Italien)

Strahlend klarer Chardonnay mit strohgelber Farbe und grünlichem Schimmer. Feinfruchtiges, ausgeprägtes Bukett, frisch und fruchtig (Pfirsich, Melone, Zitrus). Mineralisch mittelgewichtiger Körper, perfekt ausgewogen: stoffig, saftig und trocken zugleich. Die Rebsorte Chardonnay nahm erst in den 1980er Jahren ihren Aufschwung in Südtirol. Vor allem Lageders Lagen um Margreid, Kurtatsch, Salurn und Buchholz, aus denen seine Trauben stammen, eignen sich durch ihre kalkhaltigen Schotterböden besonders gut für großartige Chardonnays.

5 ÖSTERREICH: Parade-Veltliner

Grüner Veltliner Langenlois Kamptal DAC, 2019 Schloss Gobelsburg, Gobelsburg

Langenlois, kleines niederösterreichisches Städtchen, ist zugleich größte Weinbaugemeinde des Landes und Zentrum der Appellation Kamptal. Schloss Gobelsburg besitzt 39 Hektar Reben in den allerbesten Lagen der Gegend und gehört zu den Top-Weingütern Österreichs. Ihre ellenlange Reihe hervorragender Veltliner sucht überall ihresgleichen!
Dieser zum Beispiel stammt aus sehr guten Langenloiser Lösslagen, ist ein ausgereifter, ganz charmanter Paradeveltliner mit kerniger Birnen- und Melonenfrucht am Gaumen. Durch seine quicklebendige Säure angenehm trinkfreudig bei jedem Schluck.

 Langenlois Grüner Veltliner Gobelsburg

6 BURGUND: Burgunder-Chardonnay!

Saint-Véran AOC, Vieilles Vignes, 2017 Domaine de la Feuillarde, Prissé, (Frankreich)

Zwei Rebsorten machen Burgund weltbekannt: die weiße Chardonnay und die rote Pinot Noir. Berühmt sind auch die Spitzenpreise einiger Weine – doch gibt es immer wieder interessante Weingüter zu entdecken, die beachtliche Burgunder zu vernünftigen Preisen anbieten.
Saint-Véran liegt im Süden zwischen dem Mâconnais und dem Beaujolais. Seit 1971 AOC: die Chardonnays von hier besitzen reifere Frucht bei etwas geringerer Säure. Nach zwei bis drei Jahren Flaschenreife gewinnen sie an Komplexität, die noch vorhandene Frische und Mineralität paart sich wunderbar mit Aromen von reifen Birnen, gelben Früchten und Blütenaromen. Bleibt schön lange am Gaumen.

Saint Veran Feuillarde

 

UNSERE WEIN-EMPFEHLUNGEN: Rosé

1 PORTUGAL: Spielerisch fruchtig!

Rosé Vinho Verde DOC, 2019 Vale do Homem, Vila Verde, Braga

Cuvée aus den autochthonen roten Trauben Padeiro de Basto und Espadeiro, als Rosé gekeltert. Für klassischen Rotwein der Region Vinho Verde werden gewöhnlich andere Sorten verwendet – mit allerdings sehr „eigenwilligem“ Charakter; wer einmal vor Ort war, weiß wovon wir reden. Doch Kellermeisterin Ana suchte nach ihrem Ideal eines guten Roséweins. Ihr Rosé ist wunderbar kirschfruchtig, himbeerig und von spielerisch leichter Art. Schöne Balance von Fruchtsüße und angenehm frischer Säure. Familienbetrieb mit höchsten Ansprüchen im Weinberg und im Keller.

2 PROVENCE: Duft & Geschmack

Côtes de provence Rosé AOP, 2019 Château de Beaumel, Gonfaron (Südfrankreich)

Leuchtet in klassisch hellem Provence-Rosa, duftet nach weißen Früchten, etwas nach Pampelmuse und zeigt am Gaumen eine satte Frucht mit viel Länge und zart-würzigem Finale (durch kurzen Holzfassausbau).
Brigitte und Daniel Caille bauen ihren Rosé aus Cinsault und Grenache aus, ganz typisch für Provence-Rosés – ihre Grenache-Trauben stammen sogar von 35-jährigen Rebstöcken. Ein Provence-Rosé zum Augenschließen schön …

Beaumel Diamant Rose | Homem Rose

 

UNSERE WEIN-EMPFEHLUNGEN: Rot

1 MARKEN: Vollmundig, trotzdem trocken

Vigor Sangiovese Merlot Marche IGT, 2018 Umani Ronchi, Osimo (Italien)

Mit diesem Weingut und seinen großartigen Weinbergen in den Marken und den Abruzzen verbindet uns eine jahrzehntelange Partnerschaft. Doch immer wieder überraschen die Winzer uns mit neuen Kreationen. Vor wenigen Jahren etwa mit diesem „Vigor“ Saniovese-Merlot: mit seinen perfekt eingebundenen Tanninen und herrlich würzigen Noten, die das Beste dieser beiden großen Rebsorten vereinen.

Vigor Sangioves Merlot Umani Ronchi

2 LANGUEDOC: Tief würziger Rotwein

Réserve Luc St Roche Montpeyroux Rouge AOP, 2016. Vignerons Montpeyroux (Frankreich)

Etwas nördlich von Montpellier sind kalkhaltige, steinige Terrassen ideal für die Traubensorten Syrah und Grenache Noir – kräftige, stoffig dichte Weine sind hier das natürliche Ergebnis: Ein tief dunkelroter Wein mit feinen, würzigen Noten, etwas Heidelbeeren, reifen Nüssen und kandierten Früchten. Duftet nach Blumen und Heidekräutern. Insgesamt von angenehmster Zugänglichkeit!

Montpeyroux Reserve

3 BORDEAUX: Was für ein Einstieg!

Blaye Rouge Côtes de Bordeaux AC, 2015 (Bio) Château Morisset (Frankreich)

In erster Linie aus Merlot gekeltert, mit geringen Anteilen an Cabernet Sauvignon. Diese Cuvée wurde klassisch nach Art der Bordeaux‘ ausgebaut: Nach etwa dreiwöchiger Mazeration (Ziehenlassen der Beerenschalen im Most während der Maische) wird der Wein ein Jahr in gebrauchten Barriques ausgebaut.
Das Château La Braulterie Morisset baut seine Weine bereits seit einigen Jahren biologisch an. Im sehr guten Jahrgang 2015 gelang ihnen hier ein saftiger Rotwein mit zarter Frucht, runder Säure und weichen Tanninen. Kurzum: Ein sehr gelungener, schöner Einstieg in die Welt der Rotweine aus Bordeaux.

Chateau Morisset Cotes de Blaye Rouge

4 RIOJA: Unser Top-Klassiker der Region

Rioja Crianza Tinto DO, 2016 Bodegas Lan, Fuenmajor (Spanien)

Gekeltert aus 95% Tempranillo und 5% Mazuelo. 14 Monate im kleinen Holzfass gereift. Ein tiefer, eleganter Wein mit saftigen Noten von Waldfrüchten und dezenter Holzwürze; ausgesprochen harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen.
LAN steht für die drei Provinzen des Rioja: Logrono, Alava, Navarra. LAN ist eine der aktivsten Bodegas der Gegend. Hier werden nur Weine im hochqualitativen Segment erzeugt. Hier, am Ufer des Ebro, wachsen auf steinigen, kargen Böden und an sehr alten Rebstöcken vor allem autochthone Rebsorten wie Tempranillo, aber auch Mazuelo und Garnacha.

Chateau Morisset Cotes de Blaye Rouge

 

5 WÜRTTEMBERG: Edle Remstal-Cuvée

Rot Gold Gutswein trocken, 2018 Weingut Gold, Gundelsbach im Remstal

Für uns ist das Remstal eine der besten und spannendsten Weingegenden in Württemberg. Nach dem Riesling von Knauß (s.S.4) stellen wir Ihnen deshalb auch einen tollen Rotwein aus dieser Gegend vor. Auch Leon Gold ist ein junger, sehr gut ausgebildeter Winzer, der seine Weine mit ausgefeilter Handwerkskunst erzeugt. Für diese Cuvée keltert und vergärt er seine Edelrebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Zweigelt getrennt voneinander, um sie dann gemeinsam im Holzfass reifen zu lassen. Gelungen: ein dichter Wein mit pfeffriger Note und langer Nachhaltigkeit!

Chateau Morisset Cotes de Blaye Rouge

6 ÖSTERREICH: Schnörkellos gut!

St. Laurent Reserve trocken, 2016 Weingut Josef Ehmoser, Großweikersdorf

Ehmosers Weingärten liegen 45 Kilometer westlich von Wien komplett auf Hanglagen mit reinen Lössböden, was zu kraftvollen, geschmeidigen Weinen führt – wenn sie eindeutig vom Boden geprägt sind wie die von Ehmoser. Überhaupt legt er großen Wert auf den genauen Ausbau der Sortenstilistik: „So wenig wie möglich, so viel als nötig.“ Lagen, Sorten, selbst das Klima meint man aus jedem Glas zu schmecken. St. Laurent, eine recht anspruchsvolle Burgundersorte, baut Ehmoser zu einem noblen, eleganten Wein mit ausgeprägtem Charakter aus. Nach sorgfältiger Selektion im Weingarten reift der Wein zwölf Monate im Fass. Runde Gerbstoffe unterstützen die feinen Aromen vollreifer dunkler Beeren und reifer Schwarzkirschen. Bleibt sehr lange am Gaumen. 
Übrigens: Seit September dieses Jahres ist das Weingut Ehmoser in den Kreis der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW) aufgenommen worden. Der Verband ist vergleichbar mit dem deutschen VDP, er hat sich ebenfalls auf die Stärkung der Herkunft des Weins fokussiert, die Charakteristika der Weinlagen sollen dadurch wieder besser zur Geltung kommen.

7 WÜRTTEMBERG: Bravouröser Merlot

Merlot trocken, 2016 Weingut Dr. Baumann, Obersulm

Merlot, die bekannte Rotweinsorte aus dem Bordeaux, ist heute weltweite Moderebe. Damit aus ihr fest strukturierte, tanninbetonte Weine werden braucht es allerdings beste Einzellagen wie die Keuperböden, in denen Tanja Baumann mehrfach selektiert. Ihren Merlot baut sie in Holzfässern aus und lässt ihn dort 20 Monate auf der Feinhefe liegen.
In der Nase bietet er eine Fülle beeriger Aromen, einen Hauch Minze, leichte Röstaromen sowie Karamell und Schokolade. Am Gaumen trocken mit schöner Fruchtsüße und bestens eingebundenen Tanninen. Mit sehr langem Finale. So macht man Merlot!

8 TOSKANA: Der Klassiker

Vino Nobile di Montepulciano DOCG, 2013 Icario, Montepulciano (Italien)

Icario gehört zu den führenden Erzeugern des Vino Nobile di Montepulciano – nicht zu verwechseln mit dem populären Montepulciano d‘Abruzzo aus der Montepulciano-Traube. In der Toskana wird vor allem Sangiovese im Verschnitt verwendet und führt zu Spitzenweinen, die bis an „Supertuscans“ reichen.
Obwohl es der erste DOCG-Wein in Italien ist, meint Gutsdirektor Andreas Herold, der Nobile di Montepulciano liege noch immer im Dornröschenschlaf und müsse geweckt werden. Das tun wir hiermit! In der Nobile-Tradition wird der Wein sanft fermentiert, so erhält er weiche und elegante Tannine, die funkelnde, rubinrote Farbe, die kräftige Nase, die an Sauerkirschen und Holunder erinnert sowie würzige Aromen mit einem Hauch von Vanille. Sehr eleganter Rotwein mit Fülle, ausgeprägter Struktur und Frucht.
Das Weingut Icario liegt mit 20 Hektar Rebfläche mitten im Hügelland des Nobile-Gebiets. Önologe Paolo Vagaggini, einer der „Top five wine makers in the world” (Wine Star Award, 2013) arbeitet hier das Profil der Weine seiner Heimat konsequent, präzise aus. Große Sangiovese-Kunst und Klassiker, der die Region zurecht berühmt gemacht hat.

Chateau Morisset Cotes de Blaye Rouge

UNSERER HAUSPOST-REZEPT

Herbst! Das heißt, wir gehen in der Küche in die Vollen, ohne Übergang, kräftig, deftig, heiß:
Wildschweinragout mit Spitzmorcheln

Zutaten: (für 4 Personen)

1 kg Wildschweinfleisch aus der Keule, 1/2 l kräftiger Lemberger, Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt, Thymian, Rosmarin, 1 Stange Staudensellerie (in Scheiben), 4 EL Butter, 2 kleine, gewürfelte Zwiebeln, 100 g gekochter Bauchspeck (klein gewürfelt), Salz, Pfeffer, 100 g gekochte Spitzmorcheln, 1 EL Mehl, 200 ml süße Sahne, 1 Sträußchen glatte Petersilie.

Zubereitung:

Wildschweinfleisch in kleine Würfel schneiden. Mit Rotwein, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Thymian, Rosmarin, Staudensellerie über Nacht marinieren. Aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen. Marinade beiseite stellen. 3 EL Butter erhitzen, Zwiebeln und Bauchspeck glasig anschwitzen. Wildschweinfleisch zufügen und bei starker Hitze rundum braun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Rotweinmarinade nach und nach dazugießen und das Fleisch zugedeckt 2h schmoren lassen. Inzwischen Spitzmorcheln in etwas Wasser einweichen, putzen und waschen. Einweichwasser durch eine Filtertüte abseihen. 1 EL Butter in der Pfanne erhitzen, Mehl darin anschwitzen. Wildschweinragout damit abbinden. Dann die Spitzmorcheln mit dem Einweichwasser zufügen und 5 min. köcheln lassen. Ragout mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sahne verfeinern. Mit Petersilie garnieren. Dazu Spätzle und Preiselbeeren.


Der Wein:
Contur, Lemberger-Cabernet Mitos trocken, 2016 vom Weingut Dr. Baumann, Württemberg. Im Holzfass ausgebaut, hervorragend zu Wildgerichten!